Erlebnismuseen-Geschichten

Hier bietet jeden Monat ein:e Kinderreporter:in einen besonderen Blick in die Erlebnismuseen Rhein Ruhr. Im Januar erzählt das Schokoladenmuseum in Köln. Hier treffen Feli und Tom auf Matîre Chocolatier Aiga und stellen gemeinsam Leckereien aus Schokolade her. Dabei begegnen die beiden auch einem geheimnisvollen Mädchen in der Schokoladenfabrik.

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Schokoladig, bunt und lecker – Basteln und naschen mit Aiga

Ein drei Meter hoher Brunnen mit sprudelnder Schokolade zum Naschen, süßer Duft warmer Schokoladen, spannende Informationen rund um die Geschichte des Kakaos und vieles mehr, das gibt es im Schokoladenmuseum Köln zu sehen und zu schmecken. Um genau zu verstehen wie die leckere Schokolade des Schokoladenmuseums hergestellt wird und selbst einmal Schokokunstwerke zu basteln, treffen die Feli und Tom heute einen echten Maître Chocolatier!

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Dürfen wir vorstellen: Aiga Müller, Maître Chocolatier des Schokoladenmuseums Köln

Du bist Matîre Chocolatier? Was machst Du eigentlich?
Maître Chocolatier ist Französisch und heißt auf Deutsch: Meister der Schokolade oder Schokoladenmeister. Maître Chocolatiers wissen, wie man aus Schokolade in liebevoller Handarbeit köstliche Schokoladenprodukte herstellt. Im Unterschied zu industriellen Schokoladenproduzenten produziert der Maître Chocolatier die Schokolade nicht selber, sondern verarbeitet sie.

Er modelliert die Kakaomasse zu glänzenden Pralinen, kunstvollen Hohlfiguren oder stellt einzigartige Schmucktafeln her. Ein Maître Chocolatier ist meist ein Konditor oder Koch, der sich auf Schokoladenprodukte spezialisiert hat.

Bunt und lecker – Die Lieblingsschokolade unserer Maître Chocolatier Aiga
Aiga verrät Feli und Tom ihre liebsten Schokoladenkreationen. „Am liebsten probiere ich die verrücktesten Pralinen aus. Einmal habe ich sogar eine Blüte im Inneren einer Praline versteckt. Außerdem haben wir in unserer gläsernen Schokoladenfabrik alle möglichen Formen um süße Schokoladenfiguren herzustellen. Erst gestern habe ich ein Einhorn aus weißer Schokolade gegossen. Das schmeckt nicht nur süß, es sieht auch noch super süß aus.“

Feli und Tom werden bei Aiga zu echten Maître Chocolatiers
Nun wird es Zeit, dass Feli und Tom ihre ersten Schokokunstwerke selbst herstellen. Aiga schlägt vor mit bunten Schokoladenlutschern zu starten. Hierfür wird flüssige Schokolade in allen möglichen Farben in runde Formen gegossen. Feli entscheidet sich für rosafarbene Erdbeerlollis, während Tom zu weißer Schokolade greift. Nun sind der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt. Aiga holt eine große Auswahl an bunten Streuseln aus ihrem Schrank hervor, mit denen die beiden ihre Lollis in den unterschiedlichsten Mustern verzieren können.

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Natürlich dürfen Feli und Tom ihre Kunstwerke nicht nur bestaunen, sondern auch direkt naschen oder zum Verschenken mit nach Hause nehmen.

Schokoteddi Schokoladenmuseum Erlebnismnuseen GeschichtenDoch nach den Lollis ist der Ausflug in die Welt eines Maître Chocolatiers natürlich noch nicht vorbei.Nun gießen Feli, Aiga und Tom ein Schokoladentierchen. Feli pinselt dunkle Schokolade in eine Bärenform und malt damit Augen und Schnauze nach um dem Bären ein Gesicht zu verleihen. Währenddessen malt Tom die Pfoten des Bären mit weißer Schokolade aus. Dann wird warme Vollmilch-Schokolade in die Form gegossen. Zum Auskühlen wird diese dann auf einer Maschine in einem kalten Raum über eine Stunde gedreht und gedreht. Als die Schokolade hart geworden ist, können die beiden ihren Augen nicht trauen, vor ihnen sitzt ein süßer Braunbär aus purer Schokolade!

Am Ende des Tages sind Feli und Tom völlig begeistert. So viele Schokokunstwerke haben sie selber gebastelt. So viel haben sie von Aiga gelernt und dank ihrer guten Hilfe ist alles perfekt gelungen. Kurz bevor die beiden sich auf den Weg nach Hause machen, kommt ein Mädchen mit schwarzem Kleid und einer wunderschönen Rüschenschürze in die Schokoladenwerkstatt. Sie drückt Feli und Tom eine riesige Tüte vollgepackt mit der selbstgemachten Schokolade und ihren eigenen Kreationen in die Hand. So schnell, wie sie gekommen ist, ist sie aber auch schon wieder weg.
Verduzt fragt Tom Aiga: „Und wer war das?“
„Das war Gerda, unser Pralinenmädchen“ antwortet Aiga. Wenn Ihr mit euren Eltern zu einem Pralinenkurs wiederkommt, lernt ihr sie kennen. Oder ihr schaut im Blog der Erlebnismuseen vorbei, dort wird Gerda in Kürze ausführlich vorgestellt.
Mit einem schokoladigen Lächeln im Gesicht ziehen die jungen Schokoladenmeister ihre Jacken an und verabschieden sich von Aiga. Für sie steht fest, dass sie wiederkommen.

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