The Hat Makes the Man

13. Mai – 26. Aug 2018
Ort: Max Ernst Museum Brühl des LVR
Kategorie: Sonderausstellung

Der US-amerikanische Theaterregisseur, Bühnenbildner, Lichtdesigner und Videoartist Robert Wilson (*1941) zählt zu den vielseitigsten und international bekanntesten Theaterkünstlern der Gegenwart. In seinen Inszenierungen wie "Einstein on the Beach", "Black Rider" oder "Der Sandmann" erschafft er traumartige Welten in einer reduzierten, durch effektvolle Lichtführung geprägten Ästhetik. Anlässlich der Aufführung seines Stücks "Deafman Glance" (Der Blick des Tauben) 1971 in Paris bezeichnete der Schriftsteller Louis Aragon den 30-jährigen Robert Wilson in einem offenen Brief an André Breton, den bereits verstorbenen Begründer der surrealistischen Bewegung, als legitimen Erben des Surrealismus. Wilson zeige "das, wovon wir anderen, die den Surrealismus geboren haben, geträumt haben, daß es entstehen möge nach uns, über uns hinaus."

Als Hommage an Max Ernst und den Surrealismus präsentiert die Schau "Robert Wilson – 'The Hat Makes The Man'" eigene Arbeiten des Künstlers, Requisiten seiner Theaterinszenierungen sowie Werke aus seiner Privatsammlung und der Watermill Collection. Ausgehend von einer Fotografie im Max Ernst Museum Brühl des LVR, die Max Ernst 1937 in seinem Pariser Atelier zeigt, entwickelt Wilson eine ortsspezifische Installation, die den Ausstellungsraum in eine Art surreale Kunst- und Wunderkammer verwandelt. Dabei kombiniert er Zeitgenössisches und ethnologische Objekte, Inuit-Figuren, Masken, Schuhe, Fotografien, Skizzen und Schriftstücke.

 

weitere Infos unter: http://www.maxernstmuseum.lvr.de/de/ausstellungen/vorschau/vorschau.html

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